Ein Webhook schickt Daten an eine Adresse deiner Anwendung, wenn passende Änderungen vorliegen. Kontoflux.io sendet dafür eine HTTP-POST-Anfrage an die von dir hinterlegte HTTPS-Adresse.
Webhook anlegen
- Öffne Automationen → Webhooks im gewünschten Workspace.
- Klicke auf Webhook erstellen und öffne den neuen Eintrag.
- Gib ihm einen Namen, zum Beispiel „Umsätze an Buchhaltung“.
- Trage die Empfangsadresse unter Webhook URL ein. Sie muss mit
https://beginnen. - Wähle den Scope und die Bankkonten.
- Ergänze bei Bedarf die HTTP-Header und klicke auf Speichern.
- Prüfe den Empfang mit Testdaten senden und aktiviere anschließend den Webhook über den Statusschalter.
Ein neuer Webhook ist zunächst inaktiv. Ohne HTTPS-Adresse lässt er sich nicht aktivieren.
Daten auswählen
| Scope | Übertragene Daten |
|---|---|
| Transaktionen | Umsätze der ausgewählten Konten |
| Konten | Daten der ausgewählten Bankkonten |
| Transaktionen + Konten | Beide Datenarten |
Mit Bankkonten beschränkst du, für welche Konten der Webhook Daten übermitteln soll. Prüfe die Zusammenfassung unter Auswahl der Daten, bevor du speicherst.
Empfang authentifizieren
Unter HTTP-Header kannst du über Header hinzufügen Schlüssel und Werte hinterlegen. Benötigt deine Anwendung beispielsweise einen Bearer-Token, trägst du als Schlüssel Authorization und als Wert Bearer DEIN_EMPFAENGER_TOKEN ein.
Verwende hier die Zugangsdaten deiner empfangenden Anwendung. Ob du gespeicherte URL- und Header-Werte sehen oder ändern darfst, hängt von deiner Workspace-Rolle ab.
Testdaten senden
Testdaten senden öffnet einen Dialog für Beispieltransaktionen. Dort wählst du ein Konto und bearbeitest unter anderem Betrag, Währung, Datum und Verwendungszweck. Du kannst weitere Transaktionen hinzufügen und die Daten absenden.
Der Test erreicht die echte Empfangsadresse. Die Transaktionen sind Beispieldaten; bei einem Scope mit Kontodaten werden die tatsächlichen Kontodaten der gewählten Bankkonten mitgesendet. Prüfe beim Empfänger, ob die Daten angekommen sind und wie sie verarbeitet wurden.
Aufbau der Anfrage
Die JSON-Anfrage enthält workspaceId und webhookId. Je nach Scope kommen die Listen transactions, accounts oder beide hinzu. Testanfragen tragen zusätzlich debug: true. Berücksichtige dieses Feld, wenn dein Empfänger Testdaten gesondert behandeln soll.
Ausführungen kontrollieren
Unter Letzte Ausführung siehst du Status und Meldungen des letzten Laufs. View Executions öffnet die einzelnen Ausführungen. Einige Beschriftungen in diesem Dialog sind derzeit auf Englisch:
- All, Successful und Failed filtern die Liste nach Ergebnis.
- Ein Eintrag zeigt Zeitpunkt, Statuscode, Konto- und Transaktionskennung sowie eine Rückmeldung zur Zustellung.
- Bei längeren gespeicherten Rückmeldungen öffnet View Full Response deren vollständigen Text. Aktuelle Ausführungen speichern eine Statuszusammenfassung; eine vollständige Antwort des Empfängers ist dort nicht garantiert.
- Über das Menü eines Transaktionseintrags kannst du Resend Webhook oder Copy Details wählen.
Eine erneute Zustellung kann die Verarbeitung beim Empfänger nochmals auslösen. Prüfe deshalb vor Resend Webhook, ob die erste Anfrage dort bereits verarbeitet wurde.
Wenn keine Daten ankommen
Prüfe zuerst Aktivierungsstatus, HTTPS-Adresse, Scope und Kontenauswahl. Öffne dann die fehlgeschlagene Ausführung und prüfe Statuscode und Rückmeldung. Bei 401 oder 403 kontrollierst du beispielsweise die Zugangsdaten des Empfängers. Für weitere Details prüfe das Protokoll deiner empfangenden Anwendung.
Zum Pausieren schaltest du den Webhook inaktiv. Mit Webhook löschen entfernst du die Konfiguration.